Ladeburg – Geschichte und Geschichten aus vergangener Zeit aufgeschrieben von Beate Thaute 9/2025
Auf dieser Zeitreise in die Vergangenheit wollen wir mit vielen historischen Details und Fotos die Erinnerung an das damalige Leben in Ladeburg lebendig halten.
Lasst uns wie Brüder treu zusammenstehen, weil doch die Zukunft traumvoll liegt, dass wenn der Tag steigt von den Höhe ihn dann die Nacht nie mehr besiegt.
Hymne des Männergesangvereins Teutonia Ladeburg 1925 e.V.

von Etienne-Nicolas Mehul (1763-1817)
Ladeburg hat eine musikalische Vorgeschichte
Zeugnis einer sehr frühen, vielleicht sogar der ersten Vereinsarbeit in Ladeburg, ist sicher die Gründung eines Gesangsvereins durch Pfarrer Johann Ludwig Meyerhoff im Jahre 1843. Seit 1833 war er Pfarrer für Ladeburg-Zepernick und „machte sich um die Hebung des kirchlichen Gesanges bei seinen guten musikalischen Kenntnissen recht erfreulich verdient“.
Schon vor dem Ersten Weltkrieg gründetet sich in Ladeburg der gemischte Chor „Sängerslust“ mit regem Vereinsleben.

Gesangverein „Sängerlust“ in den 1930er Jahren u.a. Hedel Engel, Lehrer Karl Miesch, Willi Gosch / Foto: Evelin Laudon

Ausflug nach Rheinsberg in den 1930er Jahren

Ehrentafel für die im Ersten Weltkrieg gefallene Sangesbrüder
Den Spielmannszug, unter Leitung von Karl Bielicke, gab es schon um 1910. Zu großen Feierlichkeiten und Festen spielten sie mit Trommelwirbel und Paukenschlag auf.

v. l. Karl Bielicke, Ernst Böhme um 1920
Blechblasinstrumentengruppe

Ladeburger Blechblasinstrumentengruppe u.a. Flügelhörner, Bariton, Tuba und Trompeten Obere Reihe 2.v.l. Gustav Wegener 1920/30er Jahre /Foto: Familie Olaf Papke

Aufgespielt wurde bei großen Festen, hier um 1908 Restaurant Wilhelm Schulze Blasinstrumentengruppe rechts auf dem Foto erkennbar
Männergesangverein „Teutonia“
Der Anfang am 15./16. Oktober 1925 um 1 ½ Uhr

„Zu begrüßen war der Umstand als in der Nacht vom 15/16. Oktober 1 ½ Uhr sangesdurstige Freunde Ladeburgs im Ernst Kesselschen Lokale unverhofft sich zusammenfanden und in heiterer Stimmung den endlich und vernünftigen Beschluß faßten, ein gemütliches Sängerquartett zu gründen. Die Gründer waren folgende Herren: 1. Karl Bielicke, 2. Waldemar Kaiser, 3. Ernst Kessel, 4. Richard Lier, 5.Walter Papke, 6. Richard Schiefelbein“

Restaurant Ernst Kessel vor 1914
Auf der ersten Mitgliederversammlung, die zum 27.10.1925 anberaumt wurde, konnten schon fünf neue Sangesbrüder begrüßt werden.
Die ersten Richtlinien wurden festgelegt und der Vorstand gewählt. Erster Vorsitzender wurde Wilhelm Wollenberg. Die musikalische Leitung übernahm Richard Lier. Er schlug auch den Vereinsnamen „Teutonia“ vor, der einstimmigen Zuspruch fand.
Als wöchentlichen Übungsabend legten die Gründungsmitglieder den Freitag fest, der sich auch im Laufe von Jahrzehnten nicht änderte.
Der anfängliche Beitrag betrug 50 Reichspfennige.

50 Reichspfennig von 1925 / Foto: Internet
Die ersten Lieder waren „Hymne an die Nacht“, Gott grüße dich“ und „Sonntag ist´s“.
Im März 1926 trat der Verein dem „Märkischen Sängerbund“ bei. Der erste große Auftritt war am 13.6.1926. Der Verein nahm an der Jubiläumsfeier des MGV „Eichenkranz“ Ruhlsdorf anlässlich seines 50-jährigen Bestehens mit großem Erfolg teil.
Durch seine vielseitigen Aktivitäten erhielt der MGV „Teutonia“ regen Zulauf an Mitgliedern. So waren beim zweiten Stiftungsfest am 5.11.1927 schon 38 und Anfang 1929 bereits 45 (!) aktive Sänger zu verzeichnen.

Männergesangverein „Teutonia“ um 1927 u.a. Paul Kobin, Waldemar Kaiser, Richard Lier, Wilhelm Wollenberg, Erwin Schimmel, Walter Papke, Fritz Retzlow, Hans Schiefelbein, Adam Sewohl / Foto: Paul Kraatz
Die Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland von 1933 bis 1945 ging am Vereinsleben nicht spurlos vorbei. So wurde auf einer Gleichschaltungsversammlung am 5.9.1933 ein neuer Vorstand gebildet. Statt des Vorsitzenden musste jetzt ein „Führer“ gewählt werden.
Als neuen Dirigenten bestimmte man den Kantor und Schullehrer Albert Wolter.

Lehrer Albert Wolter rechts im Bild, mit Schülern des Jahrgangs 1922/23/24 u.a. obere Reihe Erika Neumann (verh. Holub), mittl. Reihe Frieda Prillwitz, dritte Reihe Gerda Perwitz (verh. Schreiber) und Gisela Perwitz (verh. Stübling)
Die vorerst letzte Eintragung im Protokollbuch ist der Bericht über die Jahreshauptversammlung am 14.1.1939.
Diese endet mit dem damals üblichen Gruß: „Sieg Heil auf unseren Führer“ und einigen Hinweisen auf geplante Veranstaltungen im neuen Geschäftsjahr.
Am 1. September 1939 brach der schreckliche Zweite Weltkrieg aus, der das Vereinsleben des Männergesangvereins Teutonia in Ladeburg zum Erliegen brachte.
1945 – Ladeburg nach dem Krieg

Blick vom Wasserturm Richtung Alte Lanker Straße, Zerstörung der sogenannten Hess-Scheune
Der zirka 3 km nördlich von Ladeburg gelegene Dönitz Bunker mit dem Namen „Koralle“, zuvor als Marine – Nachrichtenschule gedacht, war die Hauptfunkstelle des Großadmirals Karl Dönitz und Oberbefehlshaber der U-Boote im Zweiten Weltkrieg.
Nach dem Vormarsch der Roten Armee und Einkesselung Berlins erging am 19. April 1945 der Befehl zur schnellsten Verlegung ins Ausweichquartier nach Mürwik bei Flensburg. Gleich nach Kriegsende wurde ein Großteil der eiligst verlassenen Anlage von sowjetischen Truppen gesprengt, 1947 gab es eine zweite Sprengung.

Ehemaliger „Dönitzbunker“
Hörte man es in Ladeburg?
Der Ausruf „Die Russen kommen!“ ist noch nicht verhallt und vergessen, zu furchtbar waren die Ereignisse am 21. April 1945.
An diesem Tag sind 21 Ladeburger wahllos von russischen und polnischen Einheiten erschossen oder vom Panzer überrollt worden.
Hierzu liegt ein Gedenkbuch in der Ladeburger Kirche aus.
Am 8. Mai 1945 war der Krieg zu Ende.

Gesprengte Hühnerfarm von Otto Hübner in der Nähe der „August Kute“
Die Ladeburger Straßen waren verstopft mit durchfahrenden Panzern und Militärfahrzeugen, Soldaten verschiedener Nationalitäten irrten durch die Gegend, Pferde, Kühe, Schweine und Schafe, die aus den Ställen gestohlen wurden, liefen herrenlos herum. Viehherden wurden durchs Dorf getrieben, es ging ins Ungewisse.

Feldjäger in den 1940er Jahren in Höhe des ehemaligen Konsums (Geschäft von Willy Perwitz)
Die Häuser von Sonnenburgs, Post-Böhme und die Scheunen vom Hof Hennig, Hof Gurn, die Hess- Scheune, die Hühnerfarm von Otto Hübner waren in Brand gesetzt oder durch Panzerschüsse schwer beschädigt worden.
Junge Frauen mussten sich im Keller verstecken, um nicht den Vergewaltigungen der Soldaten ausgesetzt zu sein, so erzählte es Gerda Noack. Karl Bielicke, Bauunternehmer, wollte seine beiden Töchter Inge und Waltraut mit den Fäusten verteidigen und hätte sich für seinen Widerstand auch erschießen lassen.

Ehemaliges Gemeindehaus, erbaut 1928, abgerissen 2005, heute befindet sich dort die “ Kita der kleinen Strolche“
Im Gemeindehaus befand sich ein Luftschutzkeller. Überfüllt mit Ladeburger Familien holten sich russische Soldaten ohne Rücksichtnahme nach und nach Frauen, Mütter und Großmütter.
Es herrschte ein traumatisches Durcheinander, die polnischen und russischen Zwangsarbeiter wussten nicht wohin, viele junge Männer und Familienväter kamen nicht mehr nach Hause, Heimkehrer mit schwersten Verletzungen an Körper und Seele, die ein Leben lang blieben. Verschleppte Familienmitglieder, die einfach verschwunden waren oder auf dem „Todesmarsch“ ihr Leben verloren.
Es heißt: „Nie wieder Krieg!“ … und Jahrzehnte sprach man nicht darüber.
Nach Tagen gab es das erste Brot bei Kaufmann Paul Böhme und etwas Pferdefleisch kostenlos auf dem Hof von Münchehofe.

Foto: Vorderhaus Paul Böhme, dahinter befand sich der Hof von Emil Münchehofe, der auch einen Milchhandel betrieb
Eine russische Kommandantur wurde auf dem Hof Blankenburg eingerichtet.
Schon am 1. August 1945 schrieb man auf der Potsdamer Konferenz auf Schloss Cecilienhof in Potsdam die politische und geografische Neuordnung Deutschlands fest.

Schloss Cecilienhof Potsdam Foto: v.l. Josef Stalin, US-Präsident Franklin Roosevelt, Premier Winston Churchill
Ladeburg landete nun punktgenau von der „Preußischen Provinz Brandenburg“ in der „Sowjetischen Besatzungszone (SBZ)“.
Die bisherigen Dienststellen der Gemeinde- und Parteiverwaltung in Ladeburg wurden aufgelöst. Genannt wurden u.a.: Gemeindeverwaltung, Amtsverwaltung, Amtsvorsteher, Bürgermeister, Steuerkasse, Gemeindevollziehungspolizei, Polizeibüro, Wohlfahrtsamt, Geschäftsstelle der NSDAP, BdM Führerin, HJ- Führer, NS-Frauenschaft, NS-Volkswohlfahrt, NS-Gemeinschaft „Kraft durch Freude“, Reichsluftschutzbund und Gendarmerie Beamte.
Das Vereinsleben der Ladeburger Sangesbrüder erwacht
In den ersten Monaten des Jahres 1946 fanden sich schon einige Sangesbrüder zusammen, um unter der Leitung des alten Dirigenten und Mitbegründers des Vereins, Richard Lier, das deutsche Lied zu pflegen.
Unter damaligen Umständen blieb es vorerst bei Versuchen.
Neuer Anfang
Am ersten Freitag im Jahr 1948 wagten 15 Sänger den Neuanfang nach den schweren Kriegsjahren, Paul Kobin wurde zum Vorsitzenden gewählt.
Das erste Stiftungsfest im Oktober des gleichen Jahres wurde ein voller Erfolg und endete erst in den frühen Morgenstunden gegen 5.00 Uhr.
Traditionen wurden wiederbelebt, neben den Stiftungsfesten, Zusammentreffen mit anderen Chören, jährliche Herrenpartien verbesserten die künstlerische Arbeit.
Am 7. Oktober 1949 wurde die Deutsche Demokratische Republik gegründet.

1959 übergab Richard Lier den Taktstock an Erich Blanck, er übernahm die musikalische Leitung des Chores bis 1979. Danach übernahm Siegfried Lorenz das Zepter.

MGV „Teutonia“ in den 1970/80er Jahren
Geprobt wurde bis 1982 beim Vereinswirt und Chormitglied Herbert Regel auf dem Rollberg. Nachdem er aus Altersgründen die Gaststätte an neue Wirtsleute übergab, wurden dort unsere Übungsabende nicht mehr gewünscht.

Nach vielem Hin und Her konnte nun ein Raum in der HO-Gaststätte „Am Steintor“ für die Chorstunden von 1982 bis 1990 gefunden werden.
Zu dieser Zeit verband eine besondere Freundschaft unseren Chor mit dem Männerchor „Quartettfreunde“ aus Sachsenhausen. Gemeinsame Herrenpartien, Busreisen und das Singen vertieften das Miteinander.
Nach vier Jahren Dirigentenarbeit von Siegfried Lorenz übernahm nun 1983 Bernd Rogozia dieses Amt.
Da kein Sangesbruder des Vereins eine fundierte musikalische Ausbildung hatte, war es für alle eine schwierige Situation. Die Liebe zu Gesang und Geselligkeit ließ aber die Mitglieder nicht entmutigen.
Gewürdigt wurden die Bemühungen des Chores im April 1984 mit dem Titel „Hervorragendes Volkskunstkollektiv der DDR“ durch den Vorsitzenden des Rates des Kreises Bernau Lutz Kramer.
Das „Hervorragende Volkskunstkollektiv der DDR“ war ein staatlicher Ehrentitel der Deutschen Demokratischen Republik, der herausragende kulturelle Gruppen in ihrer Freizeit würdigte. Ausgezeichnet wurden Kollektive wie Amateurkabaretts, Blaskapellen, Theatergruppen und Chöre. Die Verleihung erfolgte in Form einer nichttragbaren Medaille sowie einer Urkunde und einer Prämie, um ihre kulturellen Leistungen und ihr Engagement für die DDR-Gesellschaft anzuerkennen.
Es gestaltete sich schwierig einen professionellen Chorleiter zu bekommen, 1985 bekundete Peter Noack sein Interesse als Dirigent für den Ladeburger Chor und übernahm die künstliche Leitung bis 1989. Das gemeinsame Arbeiten lohnte sich, bei der Einstufung der Chöre aus unserer Region im Saal der HO-Gaststätte „Am Steintor“ in Bernau unter Federführung von Prof. Fritz Höft im April 1987 erlangten wir das Prädikat „Oberstufe gut“.

HO- Gaststätte „Am Steintor“ in Bernau
Die Deutsche Demokratische Republik im Umbruch
Am 9. November 1989 verkündete Günter Schabowski im Namen der DDR – Regierung auf einer Pressekonferenz die neuen Reiseregelungen für DDR-Bürger.
„Mit sofortiger Wirkung sind die Grenzen zu öffnen…“, nach 28 Jahren fiel die Berliner Mauer.
Am 3.Oktober 1990 trat nach friedlicher Revolution die DDR der Bundesrepublik bei, wir wurden nun Bürger der Bundesrepublik Deutschlands und 16,43 Millionen DDR-Bürger mussten ihr Leben neu sortieren.
Nach der Wende übernahm vorerst Bernd Rogozia die musikalische Leitung und ab Mai 1990 konnte sich der Verein den Übungsraum im „Steintor“ nicht mehr leisten.
Der Rat der Gemeinde Ladeburg stellte zunächst die Bibliothek, später den Raum des Siedlervereins (ehem. Schulküche) kostenlos zur Verfügung. Für die Reinigung, das Heizen und für die Getränkeversorgung stellten sich Heinz Bullerjahn und Ulrich Schubert zur Verfügung.
Auf einem Sängertreffen im September 1990 schlossen wir Freundschaft mit der „Blumberger Chorgemeinschaft“ und dem Kammerchor Blumberg, dessen Dirigent Prof. Dr. Erhard Thomas war, er nahm uns unter seine Fittiche und bald darauf konnten wir ihn als ständigen Dirigenten gewinnen.

Gemeinsames Singes zum Weihnachtskonzert in der Ladeburger Kirche Anfang 2000
Freundschaften zum „Lanker Frauenchor“, zum gemischten Chor „Harmonie“ Tempelfelde, zum Männergesangverein und Frauenchor Marienwerder, dem Zepernicker Frauenchor, den Bernauern Sängern bis hin zum „Männerchor Millingen“ am Niederrhein vertieften sich.
Chorreisen an die Mosel, den Niederrhein, nach Tschechien, Budapest, Mölln und Kamien Pomorski (bei Stettin), meist mit befreundeten Chören, machten diese Treffen zu einem gesanglichen Höhepunkt.
1998 – Gründung des Frauenchor Ladeburg muss erwähnt werden
Nach längerem Bemühen von Erwin Hawaleschka fanden sich genug Ladeburger Frauen, um einen Chor zu gründen. Sie wollten es den Männern gleichtun.

u.a. von li: Inge Rogozia, Ilona Winter, Hilde Schubert, Angelika Pruß, Prof. Dr. Erhard Thomas, Delia Pruß, Ursula Schubert, Hilde Hawaleschka
Unter der Leitung des Dirigenten Prof. Dr. Erhard Thomas konnten sie alsbald zu den Frühlings-, Sommer- und Weihnachtskonzerten, Kirchenkonzerten, Hussiten – oder Volksfeste mit Erfolg teilnehmen.

Der Ladeburger Frauenchor beim Wertungssingen im Mai 2000 in Schwedt.
Mitglieder des Männergesangvereins im Jubiläumsjahr 2000
| Chorleiter: Prof. Dr. Erhard Thomas Tenor I: Erwin Hawaleschka, Hans Riebe, Bernd Rogozia, Horst Weber Tenor II:Hartmut Breuer, Frank Dierich, Christian Grohnke, Harald Winter Bass I:Stefan Loose, Siegfried Lorenz, Ralf Retzlow, Marco Rogozia, Ulrich Schubert Bass II:Friedrich Marsing, Wolfgang Schütze, Volkmar Wolf | Ehrenmitglied: Heinz Bullerjahn Fördernde Mitglieder: Lothar Blanck, Georg Borchert, Hans-Joachim Bukow, Sven Dierich, Günter Eckert, Manfred Gosch, Heinz Günter, Joachim Kock-Fuchs, Manfred Lehmann, Günter Loelke, Siegfried Lück, Peter Müller, Klaus Pätzold, Siegfried Scholz, Horst Seefeld, Erwin Sowa, Karl-Heinz Stötzer, Dieter Thaute, Günter Wetzel |
Chorleiter:
| 1925 – 1932: Richard Lier; 1932 – 1933: Ernst Spielberg; 1933 – 1939: Albert Wolter (Kantor/Lehrer); 1946 – 1959: Richard Lier; 1959 – 1979: Erich Blanck; 1979 – 1983: Siegfried Lorenz; 1983 – 1985: Bernd Rogozia; 1985 – 1989: Peter Noack; 1989 – 1990: Bernd Rogozia; 1990 – 2014: Prof. Dr. Erhard Thomas; 2014 – heute: Torsten Saalmann |
| Vorsitzende: |
| 1925 – 1926: Wilhelm Wollenberg; 1926 – 1931: Waldemar Kaiser; 1931 – 1932: Paul Krüger; 1932 : Waldemar Kaiser; 1932 – 1934: Ernst Spielberg ;1934 – 1935: Alfred Sachs; 1935 – 1939: Waldemar Kaiser; 1948 – 1958: Paul Kobin; 1958 – 1962: Kurt Gruttke; 1962 – 1972 : Horst Stötzel; 1972 – 1996: Heinz Retzlow; 1996 – 2001: Bernd Rogozia; 2001 – heute Volkmar Wolf |

Der Männergesangverein „Teutonia Ladeburg 1925 e.V.“, als Mitglied im Brandenburgischen Chorverband e.V., Sängerkreis Barnim e.V., verfügt über ein musikalisch anspruchsvolles Repertoire von weit über 120 Liedern.
Auf vielen Veranstaltungen in Ladeburg und anderen Orten darf der Chor nicht fehlen. An dieser Stelle sollen nur einige genannt werden:
Frühlings-, Sommer- und Adventskonzerte in der Ladeburger Kirche, Gesang zum Volkstrauertag, zum Totensonntag, zur Weihnachtsfeier der Rentner, Singen in Altersheimen, Chorkonzerte mit befreundeten Chören, z.B. im Kloster Chorin, Stiftungsfeste, Jubiläen von Sangesbrüdern und vieles mehr.

Das Vereinsleben wird sehr gepflegt, Traditionen wachgehalten, der Gesang und die Geselligkeit sollen den Zuhörern und Mitgliedern Freude und Entspannung bringen.
Geprobt wird jeden Donnerstag um 19.30 Uhr im Gemeinschaftraum von Ladeburg in der „Kita der kleinen Strolche“ in der Bernauer Straße 7, 16321 Bernau – OT Ladeburg.
Ansprechpartner: Volkmar Wolf Tel.: 03338 765753 oder Peter Vogt Tel.: 03338 3984595, oder komm doch einfach mal vorbei.

Männergesangverein Teutonia Ladeburg 1925 e.v 2025 vor der Ladeburger Kirche
Den verstorbenen Mitgliedern zum Gedenken

Neuer Friedhof in Ladeburg: Das Kreuz mit der Inschrift “ Wanderer – der du die Sonne noch siehst, O, Grüß uns die Heimat, die wir getreu bis zum Tod mehr als das Leben geliebt.“ ist eine Spende des Männergesangverein Teutonia Anfang der 1950er Jahre.
Stumm schläft der Sänger, dessen Ohr gelauschet hat an andrer Welten Tor. Ein naher Waldstrom brauste sein Gesang und säuselt leis wie ferner Quellen Klang.
Du schlummerst stille, schlummerst leicht, weil über dir der Sturm und Zephir streicht. Der Sturm der dir den Schlachtgesang durchdröhnt, der Hauch, der sanft im Lied der Liebe tönt.
(Schottischer Bardenchor)
Erläuterungen:
DDR : Deutsche Demokratische Republik; MGV : Männergesangverein; FC : Frauenchor ; NS: Nationalsozialismus; Gleichschaltungsversammlung: Viele Organisationen wurden aufgelöst und durch Organisationen ersetzt, die bedingungslos dem Willen der NSDAP folgten. NSDAP: Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei
Literaturnachweis: Auszüge aus „Ladeburg – eine Zeitreise“, Petra Domke, Hrsg. Beate Thaute, Verlag Spree – PR, Berlin2 005; Rudolf Schmidt: Amtsdörfer im Kreise Oberbarnim, S.223, Festschrift des MVG Teutonia Ladeburg 1925 e.V., Gestaltung Marco Rogozia, Protokolle MGV Teutonia, Fotos: Privatsammlung Familie Dieter Thaute, soweit nicht anders angegeben Beate Thaute, Ladeburger Familien, Internet Das Werk, einschließlich aller seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ohne Zustimmung der Autorin ist unzulässig.
Auf diesem Wege möchte ich mich für die Zuarbeit bei Marco Rogozia und Peter Vogt vom Männergesangverein Teutonia Ladeburg bedanken. Beate Thaute
